Liebe Erstsemester,

zuerst einmal wünschen wir euch eine schöne Zeit in eurem neu begonnenen Studium. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie aufregend das erste Semester sein kann und dass man manchmal nicht weiß, wo einem der Kopf steht. Deshalb stehen wir euch gerne mit Rat und Tat zur Seite. Sprecht uns einfach an. 

Unter "Kontakt" findet ihr verschiedene Wege, auf denen ihr uns erreichen könnt.

Unter "Aktuelles" findet ihr unsere Veranstaltungen, zu denen ihr jederzeit herzlich eingeladen seid.


Erstsemester-ABC

Da man sich am Anfang des Studiums mit einem Dschungel an neuen Begriffen konfrontiert sieht, haben wir euch ein kleines "Erstsemester-ABC" zusammengestellt, das euch etwas Orientierung geben soll.

A

ABL (= Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung)

Die ABL ist die zentrale Kooperationsstelle der an der Lehrerbildung beteiligten Institutionen.
https://www.uni-frankfurt.de/62115214/Akademie_f%C3%BCr_Bildungsforschung_und_Lehrerbildung?legacy_request=1

AStA (= Allgemeiner Studierendenausschuss)

Der AStA vertritt studentische Interessen gegenüber der Universität. Er ist außerdem Ansprechpartner für die Fachschaften, organisiert Veranstaltungen und Partys und gibt auch regelmäßig eine Zeitung heraus.

Ausland

Es bestehen für Romanistikstudierende viele Möglichkeiten während des Studiums ins Ausland zu gehen - zum Beispiel im Rahmen des Erasmus-Programms (siehe E wie Erasmus) oder als Fremdsprachenassistent*in des Pädagogischen Austauschdienstes. 

Eine Auflistung der Möglichkeiten und deren Bewerbungsmodalitäten findet ihr auf der Website der Universität und des Instituts. Beratend zur Seite steht euch auch das International Office. 

 

B

Bachelor

Der Bachelor bildet den ersten akademischen Grad eines Studiums an der Universität. Ein Bachelor-Studiengang hat eine Regelstudienzeit von sechs bis acht Semestern, vermittelt die grundlegenden wissenschaftlichen Fachkenntnisse und wird mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen. Dem Bachelor kann der Master und danach die Promotion folgen. Absolvent*innen der Geistes- und mancher Sozialwissenschaften tragen den Titel Bachelor of Arts, Absolvent*innen der Natur- und Ingenieurswissenschaften sowie der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften werden als Bachelor of Science bezeichnet.

BAföG

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (kurz: BAföG) regelt die staatliche Unterstützung für die Ausbildung von Schüler*innen und Studierenden. Um finanzielle Unterstützung zu bekommen, müssen Studierende einen Antrag stellen. Umfassende Informationen hierzu bietet das BAföG-ServiceCenter des Studentenwerks. 

Bibliothek

Die Universitätsbibliothek J.C. Senckenberg der Uni Frankfurt verfügt über zahlreiche Standorte. Die Sektion der Romanistik befindet sich im BzG (=Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften) auf der 5. und 6. Etage des Q1 (IG-Farben-Haus).  

C

Campus

Als Campus bezeichnet man ein Universitätsgelände. Die Goethe-Uni umfasst fünf Campus, wobei sich das Institut für Romanische Sprachen und Literaturen auf dem Campus Westend im IG-Farben-Haus befindet.

c.t. (= cum tempore, „Akademische Viertelstunde“)

Die Veranstaltungen an der Uni beginnen meist 15 Minuten später als angegeben und enden auch 15 Minuten früher.

Steht kein besonderer Vermerk bei einer Veranstaltung dabei, so fängt sie im Normalfall c.t. an. Das bedeutet, ihr habt zwischen zwei Veranstaltungen eine halbe Stunde Zeit, in der ihr den Raum, das Gebäude oder den Campus wechseln könnt.

Credit Points (CPs)

--> siehe Leistungspunkte

D

Dekan*in

= Vorsteher*in einer Fakultät oder eines Fachbereichs

 Dozent*in

= Lehrende*r an einer Hochschule oder einer Universität

Hierzu zählen Professor*innen, Privatdozent*innen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und weitere Lehrbeauftragte.

Drucken

Studierende haben die Möglichkeit von den öffentlichen Computer-Arbeitsplätzen in den HRZ-Poolräumen Druckaufträge zu versenden. Diese werden an den öffentlichen Kopierern mit dem Guthaben auf der Goethe-Card bezahlt und gedruckt.

E

ECTS (European Credit Transfer System)

Dieser Begriff beschreibt das europaweit einheitliche Instrument zur Erfassung erbrachter Studienleistungen, das im Zuge des sogenannten Bologna-Prozesses etabliert wurde. Die Vergabe von Leistungspunkten (auch: Credit Points) soll die Vergleichbarkeit der Leistungen von Studierenden an Hochschulen erhöhen und die Anerkennung von Studienleistungen im In- und Ausland vereinfachen. 

Erasmus

Erasmus erinnert an Erasmus von Rotterdam, den Humanisten der Renaissance, ist jedoch eigentlich ein Akronym für EuRopean Community Action Scheme for the Mobility of University Students. Es handelt sich hierbei um ein Förderprogramm der Europäischen Union für Auslandsaufenthalte an Universitäten. Zentrale Bestandteile von Erasmus sind die Anerkennung von Studienleistungen im Ausland und die finanzielle Unterstützung von Austauschstudierenden. Das Institut bietet euch als Studierenden der Romanistik an der Universität Frankfurt viele Möglichkeiten im Rahmen des Erasmus-Programms einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. 

Wichtig: Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester sowie das darauffolgende Sommersemester endet üblicherweise Anfang Februar. Kümmert euch also frühzeitig um die Bewerbung.

Evaluation

= wissenschaftlich gestützte Beurteilung der Arbeitsergebnisse einer Institution oder Person. Im Universitätsalltag wird häufig versucht, die Qualität von Lehrveranstaltungen anhand der Auswertung von Fragebögen zu messen.

Exkursion

= Lehrveranstaltung, die außerhalb der Universität stattfindet

Exmatrikulation

= Streichung aus der Liste der Studierenden beim Verlassen der Universität

F

Fachschaft

= Gesamtheit aller Studierenden eines Faches

Im allgemeinen Sprachgebrauch meint der Begriff jedoch den sogenannten Fachschaftsrat, der sich als Interessensvertretung der Studierenden eines Faches versteht.

Fakultät

= Gruppe zusammengehörender Wissenschaften aus verwandten Fachgebieten

G

Goethe-Card

= Studierendenausweis der Goethe-Universität Frankfurt

Die multifunktionale Chipkarte dient als Semesterticket, Bibliotheksausweis, Geldbörse für die Mensa oder das Drucken und Kopieren, Schlüssel für Schließfächer sowie Eintrittskarte in den Palmengarten und 16 Museen am Museumsufer Frankfurt.

 

H

Hausarbeit

= systematisch gegliederter, den Regeln wissenschaftlichen Schreibens entsprechender Text, der von den Studierenden meist im Anschluss an ein Seminar verfasst wird

Hiwi

= wissenschaftliche (mit Abschluss) oder studentische (ohne Abschluss) Hilfskräfte 

Hiwis sind an der Uni beschäftigt, um unterstützende Dienstleistungen in Forschung und Lehre und damit zusammenhängende Verwaltungstätigkeiten zu erbringen.

Hochschulrechenzentrum (HRZ)

Das HRZ betreut die IT-Services der Universität und beantwortet Fragen rund um ihr IT-Angebot. Mit der Immatrikulation erhält jede*r Studierende einen HRZ-Account und eine studentische E-Mail-Adresse. 

I

Immatrikulation

= Einschreibung an einer Universität 

Institut

Institute sind Lehr- und Forschungseinrichtungen an Universitäten. Sie sind einer Fakultät zugeordnet. 

International Office

Das IO ist u.a. zuständig für die Beratung zum Studium und zum Praktikum im Ausland, zu Austauschprogrammen und Hochschulpartnerschaften sowie für die Betreuung internationaler Studierenden.

K

Klausur

= schriftliche Prüfungsarbeit, die in einer festgelegten Zeitspanne unter Aufsicht bearbeitet werden muss.

Kolloquium

= spezielle Form einer Lehrveranstaltung, bei der es vor allem um das wissenschaftliche Diskutieren geht 

Als Forschungskolloquium werden häufig auch Diskussionveranstaltungen von Wissenschaftler*innen zu einem speziellen Thema bezeichnet

Kommiliton*innen

= Studienkolleg*innen


L

Literaturwissenschaft

Literaturwissenschaft - der Name deutet es bereits an - erforscht im Allgemeinen die Literatur einer Einzelsprache. Die Romanische Literaturwissenschaft arbeitet meist vergleichend, d.h. sie vergleicht ihre Ergebnisse aus einer romanischen Sprache mit denen aus einer anderen. 

Leistungspunkte (LP)

Leistungspunkte (= Credit Points) sollen den Arbeitsaufwand für eine Veranstaltung oder ein Modul messen – sie sind somit nicht identisch mit Noten als Beurteilungsinstrument von Leistungen! Ein Leistungspunkt soll ungefähr 25-30 Stunden Arbeitszeit entsprechen. 

Ein standardmäßiger Bachelor mit sechs Semestern Regelstudienzeit umfasst 180 LP. Das entspricht also 30 LP pro Semester.

Wie viele Leistungspunkte ihr für eine bestimmte Lehrveranstaltung bekommt, könnt ihr im Vorlesungsverzeichnis oder in eurem Modulhandbuch nachlesen.

M

Master

= akademischer Grad, der nach einem zwei- bis viersemestrigem Studium im Anschluss an das Bachelor-Studium oder einer vergleichbaren Studienleistung erworben wird

Matrikel-Nummer

Die auf der Goethe-Card angegebene Matrikel-Nummer ist die laufende Nummer in der Liste der Studierenden an der Uni. 

Mensa

= Kantine der Universität

Modul

= inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehreinheit, die aus mehreren Lehrveranstaltungen besteht 

Je nach Studiumsfortschritt gibt es beispielsweise Basis-, Aufbau- und Qualifizierungsmodule.

O

OLAT

Die Lernplattform OLAT wird vor allem für die Bereitstellung von Arbeitsmaterialien (PowerPoint-Folien, Handouts, Primär- und Sekundärliteratur etc.) und als Kommunikationskanal für Nachrichten von Dozierenden und Studierenden verwendet.

Es ist so aufgebaut, dass es zu jeder Lehrveranstaltung einen zugehörigen OLAT-Kurs geben kann, welcher über das OLAT-Portal der Uni Frankfurt nach einem Login mit eurem HRZ-Login (die üblichen Login-Daten für alles) erreicht werden kann.

Zur Einschreibung in die Kurse ist manchmal ein Passwort nötig, welches in der Veranstaltung bekanntgegeben wird.

OPAC

Der Bibliothekskatalog OPAC bietet eine Suchmöglichkeit in den Beständen der Bibliotheken der Universität Frankfurt.

 

P

Philprom

= Philosophische Promotionskommission, Prüfungsamt für Bachelor und Master
http://www.philprom.de/

Promotion

Eine Promotion wird durch eine wissenschaftliche Arbeit (Dissertation) und eine mündliche Prüfung (Rigorosum) erlangt und berechtigt, den Doktortitel zu führen. Voraussetzung für eine Promotion ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium.

Q

QIS/LSF

Das QIS ist das Hochschulportal der Goethe-Uni für Studierende, Lehrende und Mitarbeiter, welches die Prüfungsanmeldung, die Studienbescheinigungen, das Vorlesungsverzeichnis und die Stunden- und Raumplanung beinhaltet.

R

Regelstudienzeit

Die Regelstudienzeit beschreibt die Anzahl von Semestern, die für das Absolvieren eines Studiengangs bei einem regulären Vollzeitstudium benötigt wird.

Ringvorlesung

= Vorlesungsreihe, in der ein bestimmtes Thema nacheinander von Vertreter*innen verschiedener Fächer behandelt wird

Rückmeldung

= Erklärung der Studierenden im auslaufenden Semester, die Immatrikulation im nächsten Semester aufrechterhalten zu wollen. 

Um die Rückmeldung durchzuführen, müssen die Studierenden die Semesterbeiträge überweisen und können danach ihre Goethe-Card für das neue Semester validieren.

S

Semesterticket

Alle Studierenden zahlen automatisch mit dem Semesterbeitrag für das RMV-AStA-Semesterticket. Es gilt in allen Nahverkehrsmitteln im gesamten Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), in der NVV-Region (Nordhessen) und dem Übergangstarifgebiet zum Verkehrsverbund Rhein Neckar (VRN).

Semesterwochenstunden (SWS)

Die Einheit der Semesterwochenstunden wird an der Uni für die Angabe der zeitlichen Länge einer Veranstaltung genutzt. Eine SWS würde demnach bedeuten, dass die entsprechende Veranstaltung in der Vorlesungszeit eines Semesters wöchentlich 45 Minuten lang gelehrt wird.

Seminar

= Gruppenveranstaltung zur Erörterung wissenschaftlicher Probleme, die meist ein höheres Maß an Selbststudium verlangen

Sprachwissenschaft

Die Sprachwissenschaft fragt nach der Funktionsweise der Sprache. 

s.t. 

= sine tempore  

Die Veranstaltung beginnt pünktlich.

Studien- und Prüfungsordnung

Die Studien- und Prüfungsordnungen enthalten sämtliche Informationen über die im Laufe des Studiums zu belegenden Veranstaltungen und zu absolvierenden Prüfungen. Ihr findet hierin beispielsweise, wie viele Leistungspunkte ein Modul umfasst, welche Prüfungsarten auf euch zukommen, ob es Zugangsvoraussetzungen für ein bestimmtes Modul gibt und ihr erfahrt die Inhalte der Veranstaltungen, die ihr besuchen müsst.

V

Vorlesung

Die Vorlesung dient hauptsächlich dazu, sich einen Überblick über ein Thema zu verschaffen. Die Teilnehmeranzahl ist normalerweise nicht begrenzt. Eine eigenständige Vor- und Nachbereitung des Behandelten ist notwendig.

Vorlesungsfreie Zeit

Nicht ohne Grund heißen die Semesterferien offiziell Vorlesungsfreie Zeit, denn sie sind vor allem zum Schreiben von Hausarbeiten, für Praktika und die Vorbereitung auf das neue Semester da, eignen sich jedoch auch für den ein oder anderen Ferienjob.

W

Wohnheime 

Das Studentenwerk verfügt derzeit über 25 Wohnheime mit rund 2700 Plätzen. Diese befinden sich überwiegend in der Nähe der Universität.

Z

Zentrale Studienberatung

= Einrichtung, die Studieninteressierte, Studienanfänger*innen und Studierende über Studienmöglichkeiten, Aufbau und Anforderungen des Studiums und auch bei einem Studiengangswechsel berät.

ZPL 

= Zentrales Prüfungsamt für Lehramtstudiengänge
https://www.uni-frankfurt.de/73861741/Das_Zentrale_Pr%C3%BCfungsamt_f%C3%BCr_Lehramtsstudieng%C3%A4nge